Entwicklung nach Kulturen, Flächen und Mengen

Die pflanzliche Produktion ist in der Schweiz im Laufe der Jahre zurückgegangen. Der Wandel in der Flächennutzung, technologischer Fortschritt sowie ökonomische, klimatische und gesellschaftspolitische Einflüsse prägen diese Entwicklung. Während traditionelle Kulturen wie Getreide und Futterpflanzen wirtschaftlich an Bedeutung verloren haben, werden Spezialkulturen wie Gemüse und Obst wichtiger.

Weiter beeinflussen Klimawandel, politische Rahmenbedingungen und die Nachfrage die Produktion.

Gesellschaft und Politik verlangen die nachhaltige Nutzung der Ressourcen (Nährstoffe, Pflanzenschutz, Wasser), wodurch oft die Erträge abnehmen. Gleichzeitig fordern der Bund und gewisse Kreise, dass eine pflanzliche Ernährung im Fokus liegen soll. Dennoch wird kaum Hand geboten für die Förderung des Pflanzenschutzes. Ein Hauptproblem ist dabei der für einige Kulturen löchrige und bei anderen Kulturen komplett fehlende Grenzschutz.

 

Abbildung 5: Die Grafik zeigt die Entwicklung der pflanzenbaulich genutzten Flächen in der Schweiz zwischen 1983 und 2024 für verschiedene Kulturen. Der Anbau von Getreide und Kartoffeln nahm seit den 1990er Jahren tendenziell ab, während Kulturen wie Raps und Gemüse zunehmend an Bedeutung gewannen. Seit 2003 hat sich zudem die Fläche an Biokulturen von 8'000 ha auf knapp 30'000 ha im Jahr 2023 fast vervierfacht.

Abbildung 6: Fläche und Erntemengen von Weichweizen (= Brot- & Futterweizen, Saatgut).

Abbildung 7: Fläche und Erntemengen von Kartoffel.

Abbildung 8: Fläche und Erntemengen von Zuckerrüben.

Abb. 9: Fläche und Erntemengen von Gerste

Abb. 10: Fläche und Erntemengen von Raps

Abb. 11: Fläche und Erntemengen von Sonnenblumen

Abb. 12: Fläche und Erntemengen von Körnerleguminosen

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