Glossar

Begriff Definition
Wiederkäuer

Wiederkäuer sind pflanzenfressenden Säugetieren, die sich durch ein spezialisiertes, vierteiliges Magensystem und den einzigartigen Vorgang des Wiederkauens auszeichnen. Dieses System ermöglicht es ihnen, schwer verdauliche, zellulosereiche Pflanzennahrung wie Gras effizient zu verwerten. Unter den Nutztieren gehören Kühe (Rindvieh), Schafe, Ziegen, Pferde oder Lamas zu den Wiederkäuern.

Selbstversorgungsgrad

Der Selbstversorgungsgrad gibt an, inwieweit die heimische Lebensmittelproduktion den nationalen Bedarf decken kann. Er wird berechnet, indem die inländische Produktion ins Verhältnis zum Gesamtverbrauch gesetzt wird.

Raufutter

Raufutter ist ein Überbegriff für Gras, Heu, Gras- oder Maissilage sowie Stroh. Es ist die Futtergrundlage für Wiederkäuer.

Nutztiere

Als Nutztiere bezeichnet man alle Tiere, die zur Lebensmittelgewinnung verwendet werden dürfen. Dazu gehören neben Kühen, Schweinen, Geflügel, Schafen oder Ziegen auch Bienen.

Kreislaufwirtschaft

Kreislaufwirtschaft beschreibt ein nachhaltiges Wirtschaftsmodell, das darauf abzielt, Produkte, Materialien und Ressourcen so lange wie möglich in Gebrauch zu halten und Verschwendung zu vermeiden.

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Kraftfutter

Kraftfutter bezeichnet Futtermittel mit einem hohen Gehalt an Stärke oder Eiweiss. Es besteht aus Getreide wie Weizen, Gerste, Hafer, Mais sowie Ackerbohnen, Erbsen, Soja, Raps oder Sonnenblumen und Nebenprodukten der Lebensmittelindustrie.

Ernährungssicherheit

Ernährungssicherheit ist ein Begriff der vereinten Nationen. Er umschreibt die Verfügbarkeit, den Zugang und die Stabilität der Versorgung, wenn es um das Essen für die Bevölkerung geht.

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